07.03.2019Marry Klein Magazin 2019 • Download

Auch dieses Jahr haben wir wieder das Marry Magazin geschrieben, wo Ihr alle Infos zu Marry Klein, den Veranstaltungen und den Künstlerinnen finden könnt. Das Magazin zum Download findet Ihr >>> hier <<<

Viel Spaß beim Lesen!

21.02.2019Marry Klein Proberaum

Dieses Jahr haben wir eine neues Konzept als Teil von MARRY KLEIN: Der Proberaum. Kein DJ ist jemals vom Himmel gefallen, bei allen steckt viel viel viel Üben dahinter. Nur wie und wo kann man das machen, wenn man nicht zufällig Plattenspieler und/oder CDJs gerade zuhause stehen hat? Im März werden wir mittwochs (13., 20., 27.03.2019) dafür die Türen des Clubs schon vor Beginn der Party aufmachen und laden euch ein, euch auszuprobieren, abzuhängen, euch gegenseitig und uns kennenzulernen und zum Biertrinken vorbeizukommen. Unsere Mentorinnen von WUT geben euch, falls gewünscht, immer gerne Hilfestellung und Feedback.

Meldet euch bitte im Voraus an, per Mail an: promo@harrykleinclub.de

Jede Frau ab 16 Jahren ist herzlich eingeladen, sich gerne mal an den Decks auszuprobieren. Der Eintritt ist kostenlos!

13.02.2019Marry Klein Clubfestival 2019

Marry Klein Clubfestival 2019

Motivation:
Mehr Beteiligung, mehr Sichtbarkeit – mehr Frauen, mehr nicht-binäre Menschen, mehr Diversität. Das sind einige der Forderungen, die in den letzten Jahren immer lauter wurden. Die hohe gesellschaftliche Relevanz wird bei Debatten, wie beispielsweise dem Festival Line-Up des Hurricanes bei dem zuletzt nur ausschließlich Männerbands mit der ersten Ankündigungswelle releast wurden, immer expliziter. Dass leider jedoch auch die elektronische Musikszene in den meisten Fällen weiterhin ein Boys-Club ist, zeigt nicht nur zuletzt die neueste Untersuchung von “Female:Pressure”, nach deren Ergebnissen nur 15% der weltweit für Festival gebuchten Acts weiblich/nicht-männlich/gemischte Duos sind. Das deutliche Ungleichgewicht lässt sich folglich nicht wegdiskutieren.

Vorhaben und Umsetzung:
Weltweit haben sich Kollektive und Gruppierungen gegründet, um etwas an diesen Verhältnissen zu ändern. Sei es durch Veranstaltungsreihen, Untersuchungen und Studien, oder durch öffentliches Reden. Auch MARRY KLEIN, das feministische Münchner Clubfestival, möchte einen offenen Raum dafür bieten, zu diskutieren, sich zu treffen und gemeinsam daran zu arbeiten, eine inklusive Szene für ALLE zu schaffen. Besonderer Wert wird dieses Jahr auf praktisches gelegt wie Austausch, Networking, Kennenlernen, gemeinsames Schaffen und (wie auch die Jahre davor) vor allem für alle Beteiligte SPASS gelegt. Verschiedene Kollektive und Gruppen, wie WUT oder MusicBYWomen gestalten aktiv den Monat mit und laden ein.

Ziel:
MARRY KLEIN soll als Aufruf verstanden werden. Für Künstlerinnen*, sich in die Öffentlichkeit zu wagen und zu zeigen, niemand ist hier alleine – auch für junge Musikerinnen*, die sich vielleicht noch nicht trauen ihren Wunsch zu äußern, lernen oder ein Teil sein zu wollen. Im Zeichen der Chancengleichheit und Diversität möchten wir für das Thema sensibilisieren, aber auch inspirieren und sichtbar machen, denn die Szene und alle Teilhabenden werden von Diversität profitieren. Zudem wollen wir Vorbilder schaffen, mit denen man sich identifizieren und an die man sich wenden kann. Wir wollen voneinander und miteinander lernen. Auch wenn es oft nicht mit bösem Willen geschieht, merkt man dass das Problem strukturell ist. Dem kann man nur dadurch entgegenwirken, dass man gezielt einen Monat nur mit ausschließlich weiblichen* Künstlerinnen arbeitet, da es im Gegenzug oftmals nicht auffällt, wenn das Line-Up einen Monat durchgängig männlich besetzt wäre. Ziel ist es diese Unterscheidungen irgendwann nichtig zu machen, sodass sich die Szene durch genuine Diversität und unterschiedliche Lebenswelten und Perspektiven bereichert ist.

10.02.2019In the name of queer party • mit Yesim Duman • Diskussion • 30.03.19 • Eintritt frei!

Diskussionsveranstaltung mit Yesim Duman
Einlass 20:30 Uhr | Beginn 21 Uhr
EINTRITT FREI inkl. Party danach

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In the name of a queer party!

Queer; Definition: “Gemäß der Bedeutung des Verbs to queer (ähnlich wie to interfere),[1] was so viel wie „stören“[2] oder – bildlicher gesprochen – „in die Quere kommen“ bedeutet, wird sowohl im täglichen Leben und in politischen Aktionen als auch auf theoretischer Ebene versucht, die restriktiven Diskurse der Gesellschaft zu durchbrechen und sich der Einteilung in „normale“ und „nicht normale“ Lebens- und Begehrensformen zu widersetzen.”

Queer ist ein politischer Begriff, der für ein Aufbrechen von Normen und Inklusion marginalisierter Communities stehen soll. Queer ist auch ein Begriff, der in vielen Partybeschreibungen benutzt wird.

Einige Fragen, die wir uns stellen wollen:

Parties mit Inhalt, geht das überhaupt?

Wie können positive Veranstaltungskonzepte in Zusammenhang mit sozialen Medien, neuen Technologien entwickelt werden, von denen insbesondere einkommensschwache und marginalisierte Communities profitieren können?

Wie funktioniert Allyship in queerer Clubkultur? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen, wie können Menschen, die sich nicht als queer definieren mithelfen, Parties zu schaffen auf denen sich alle Menschen wohlfühlen und ausleben können?

Das sind nur ein paar Fragen, die wir uns selbst stellen möchten und zusammen mit euch besprechen werden!

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Marry Klein wird unterstüzt von: VPBy – Verband für Popkultur in Bayern e.V., Music BY Women, WUT, Keychange, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Faze Magazin, Jeden Tag ein Set, Electronic Monster

08.02.2019Marry Klein DJ Contest 2019 • THE WINNER

••• Marry Klein DJ-Contest 2019 •••

Du bist weiblich, mindestens 18 Jahre alt, aus München oder der näheren Umgebung und hast Bock im Harry Klein Deinen Sound zu präsentieren?

Dann sichere Dir Deinen Slot als DJ am 28.03.19 im Aktionsmonat Marry Klein, in dem die Musik & Kunst ausschließlich von Frauen kommt!

Bewerbe Dich bis zum 01.03.19 unter promo@harrykleinclub.de mit Deinem DJ-Set, bitte zugesandt über wetransfer.com oder Dropbox-Link, und erfahre am 08.03.19, ob Du dabei bist. Unsere weiblichen Residents bilden die Jury.

Trau Dich!

 

GEONNEN HABEN:
PATAJANA
LEO STUSSY
RAKÄTHE
ALIZZ.

Ihr könnt alle vier am 28.03. bei uns im Harry Klein spielen hören!

 

08.02.201916.03. • I got 99 problems but being a feminist listening to rap ain’t 1

Diskussionspanel
Einlass 20:30h | Beginn 21h
EINTRITT FREI inkl. Party danach!

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Was tun, wenn man eines Tages merkt, dass die Musik, mit der man aufgewachsen ist, super problematisch ist? Was tun, wenn man sich politisiert und realisiert, dass frühere Held*innen nur noch Müll labern? Warum rappen so wenige Frauen*? Warum gröhlen wir als Frauen* frauenfeindliche Lyrics mit? Sind HipHop und Feminismus nicht totale Gegensätze? Erklärungs- und Problemlösungsansätze versuchen Lena Grehl und Miriam Davoudvandi, Feministinnen und Rap-Fans, in einem Panel zu geben. Spoiler: Ihr werdet danach nicht aufhören müssen, Rap zu hören.

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Lena Grehl wurde 1995 in Berlin geboren und lebt und arbeitet hier als selbsternannte Social Media Justice Warrioress. Sie schrieb und schreibt u.A. für das Missy Magazine, das splash! Mag, ist freie Redakteurin und Regisseurin und kann die Füße einfach nicht stillhalten, wenn es um Feminismus und Ungerechtigkeiten geht.

Miriam Davoudvandi, Jahrgang ’92 und Kind der Diaspora, ist Chefredakteurin beim splash! Mag, dem Magazin zum Festival. Gelegentlich arbeitet sie als freie Journalistin und versucht als DJ Cashmiri zu beweisen, dass Sets FIRE sein können, ohne Musik von Arschlöchern zu spielen.

kontakt:

miriam@splash-mag.de und. lena.grehl@web.de

Im Anschluss spielt Miriam Davoudvanid aka Cashmiri noch im Separee eins ihrer Sets:

Tagsüber schreibt sie über Musik und Politik, sei es eben für das splash! Mag, die Juice, das Wetter oder die taz und ist mit ihrer Kollegin Lena Grehl aktuell mit dem Vortrag „I’ve Got 99 Problems But Being A Feminist Listening To Rap Ain’t One“ unterwegs.

Nachts stellt sie ihr musikalisches Knowledge unter Beweis mit einem Mix aus Rap, R&B, Baile Funk, Jersey Club und Dancehall, welchen sie liebevoll „Ambient Twerk“ nennt. In ihren Sets versucht sie nicht nur iranische und rumänische Diaspora zu verarbeiten, sondern legt den Fokus auch auf QTIBIPoC.

Möglich gemacht mit freundlicher Unterstützung vom VPBy – Verband für Popkultur in Bayern e.V., sowie MusicBYwomen – art.business.media., Keychange, WUT und dem Kulturreferat München.

08.02.2019DOK.fest goes Marry Klein • FEMALE PLEASURE Filmscreening

DOK.fest goes Marry Klein

Wir freuen uns zusammen mit dem DOK.fest den Film #FEMALE PLEASURE präsentieren zu können:

#FEMALE PLEASURE begleitet fünf mutige, starke, kluge Frauen aus den fünf Weltreligionen und zeigt ihren erfolgreichen, risikoreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und für ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechtern.
Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt schildert #FEMALE PLEASURE die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.

Produktion: N.N.. Produzent: Philip Delaquis, Arek Gielnik. Länge: 101 min. Verleih: X Verleih

Einlass 21 Uhr | Beginn 21:30 Uhr
Eintritt frei inkl. Party danach

29.03.2016MARRY KLEIN 2016

Es ist wieder soweit!

Aus Harry Klein wird MARRY KLEIN und den ganzen April werden ausschließlich weibliche Protagonisten für die Musik und Kunst im Harry Klein sorgen, um auf die Chancenungleichheit zwischen Mann und Frau, die auch in der Clubszene ein Thema ist, hinzuweisen.

Nebst den besten weiblichen Acts, wie Bebetta, Anja Schneider, Mira, Molly, uvm., findet auch ein Rahmenprogramm mit Workshops, Lesungen, Diskussionen, Filmvorführungen und Kunstausstellungen einen Platz in unserem Line Up.

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23.04.2015IWW & MARRY KLEIN trifft DOK.fest

Nach dem phänomenalen Abend mit der Doku: “B a r 2 5 – Tage außerhalb der Zeit”, geht es diesen Samstag mit unserer Reihe Harry Klein triff DOK.fest weiter. Wir zeigen, zusammen mit den Jungs von IWW, den Film “AND YOU BELONG”. Im Gespräch mit Luc Sporrer ist Julia Ostertag, Regisseurin des dokumentarischen Highlights.

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