PIZZA & PASTA AMORE * FABRIZIO MAURIZI

Harry Klein mag`s Hausgemacht! In der hauseigenen Agentur ist es fast wie bei Mama Zuhause. Nur statt lecker Hausmannskost kommt lecker Musik auf die Teller.

Eine gehörige Portion Herzblut, Liebe zum Detail und Leidenschaft lassen den Roster wachsen und gedeihen. Und ab Januar wird pro Monat einmal selbst gekocht und aufgetischt. Zur Ausgabe zwei von Hausgemacht steht Fabrizio Maurizi hinterm Herd aka DJ-Pult . Abgeschmeckt wird das Ganze mit einem guten Schuß Benna.

Bevor es ans Eingemachte geht, hat Booker Alex dem lieben Fabrizio ganz genau auf die Plattenteller geschaut, lest selbst was dabei rausgekommen ist.
HKB: Fabrizio, die Stadt aus der du kommst, Bologna, trägt den Spitznamen „La grassa, la dotta, la rossa“.

„La rossa“, die Rote, deutet auf Bolognas politische Orientierung hin „La dotta“, die Studierte, bezieht sich auf die Geschichte als Universitätsstadt. Was mir aber besonders gefällt, ist die Tatsache, dass an erster Stelle der Beschreibung „la grassa“, die Dicke, steht. Eine Stadt die nur ans Essen denkt. Geht es dir da genauso?

FABRIZIO: Mhh Naja, Ich liebe Essen und ich liebe Bolognas Essen. Aber JA, es ist definitiv nicht das Kalorien ärmste Essen. Wir sind hier in der Stadt der Tortellini, Lasagne und Tagliatelle und ich hab das auch täglich gegessen bis ich 15 war. Dann hab ich, Gott sei dank, langsam etwas umgedacht und meine auch meine Ernährung umgestellt. Heute esse ich dieses typische heftige Bologna Essen nur noch zu großen Familientreffen.

das vollständige Interview über Pizza, Pasta, Platten, findet ihr im Beitrag.

HKB: Du lebst auch in Bologna, ein etwas seltsamer Ort für einen Künstler der ständig und beinahe an jedem Wochenende reist, jede Menge produziert und weltweit tourt. .. Warum Bologna?

FABRIZIO: Ja, eine berechtigte Frage. Ich bin vermutlich der einzige Künstler der noch nicht nach Berlin gezogen ist. Aber hier finde ich die perfekte Balance und außerdem liebe ich meine mittelalterliche Stadt. Das Leben in Bologna in der Emilia Romagna ist generell ein süßes und entspanntes. Außerdem kann ich mir ein Leben ohne meine engsten Freunde einfach nicht vorstellen.

Ich weiß dass es Nachteile mit sich bringt und unter Umständen bedeutet, nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Aber Ausgeglichenheit und Balance gehen für mich vor. Auf der anderen Seite bin ich so dankbar darüber die Möglichkeit zu haben um die Welt zu reisen und meine Musik zu spielen. Ich vermisse nichts.

HKB: Wenn jemand zum ersten Mal nach Bologna kommt. Was würdest du im kulinarisch empfehlen? Vielleicht hast du sogar einen Tipp für einen Vegetarier?
FABRIZIO: Bleib bei den Klassikern!! Tortellini, Lasagne, Tagliatelle, die berühmte Sauce Bolognese und an sich alles vom Schwein. Unglücklicherweise gibt es keine vegetarischen Klassiker auch wenn es mittlerweile ein paar richtig gute Restaurants für Veggies gibt. Ich gehe gern ins „Centro Natura“.

 

HKB: Du hast bereits unzählige Male in Deutschland und auch in München gespielt. Was denkst du generell über deutsches Essen? Hast du ein spezielles deutsches kulinarisches Highlight? Eine Art Lieblingsessen?
FABRIZIO: Ehrlich gesagt hab ich kein besonderes Lieblingsessen, Für gewöhnlich bekommt man in Deutschland großartiges Essen. Zum einen die moderne Fusionküche auf der anderen Seite traditionelles Herzhaftes.

HKB: Wenn du im Februar nach München kommst, werden wir dich aller Wahrscheinlichkeit nach, sofern du Lust darauf hast, in eins der besten und bekanntesten Münchner Lokale für typisch bayrisches Essen ausführen.
Welche musikalischen Delikatessen hast du für unsere Gäste im Gepäck?

FABRIZIO: Minimal Totellini in deep House Brühe und Techno Mortadella original mit dem analogen Messer in Scheiben geschnitten garniert mit groovy Parmesan.

HKB: Am Ende noch eine Frage: Frage niemals einen Koch nach seinem Geheimrezept. Aber verrate uns doch, welchen Track werden wir definitiv von dir hören am 22. Februar.
FABRIZIO: Hoffentlich meinen neuesten!!